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Unsere Projekte -
so werden sie Aussehen
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SoliGol finanziert ein Fußballtraining für Kinder und Jugendliche in der Nichtregierungsorganisation Magnificat
in Belém, Nordbrasilien.
- Straßenkinder in Belém
- Magnificat
- SoliGol finanziert ein Fußballtraining
- Fotos des Fußballtrainings
- Projektbericht
Straßenkinder in Belém
In Belém gibt es ca. 3000 Straßenkinder, der größte Teil sind die so genannten trabalhadores, die Kinder,
die arbeiten müssen, um den Unterhalt der Familie zu sichern. Die Familien bestehen meistens aus der Mutter alleine,
oder der Vater trägt nicht zum Unterhalt bei. Das hat zur Folge, dass die Kinder keine kindgerechte Entwicklung erleben
können, nicht, oder nur unregelmäßig zur Schule gehen, und später keine Chance auf ein
menschenwürdiges Leben haben. Viele landen bei Drogen und/oder versuchen in Straßengangs durch Überfälle
auch ein bisschen was vom Kuchen des Lebens abzubekommen. zu den Fotos
zum Projektbericht
vom 26. Mai 2009
Magnificat
Die NGO Magnificat wurde 1999 in Freiburg gegründet und kam 2001 nach Brasilien. Seit 2004 wird in dem Projekt
Magnificat mit hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen in Belém gearbeitet. Sie unterstützen diese Kinder
durch Nachhilfeunterricht und lebenspraktischem Training. Magnificat bietet den Kindern eine neue Chance ohne Drogen,
Kriminalität und Prostitution, in dem sie neben dem Lese- und Schreibunterricht die Kinder in Bezug auf Umwelt, Hygiene,
Gesundheit und die Wichtigkeit einer ausgewogenen Ernährung unterstützen. Zusätzlich werden die Kinder mit
einer täglichen warmen Mahlzeit versorgt.
zur Homepage von Magnificat
SoliGol finanziert ein Fußballtraining
SoliGol finanziert einen Fußballtrainer, der 6 mal in der Woche ein Fußballtraining abhält und von den
Pädagogen von Magnificat begleitet wird. Für den Fußballplatz müssen wir nichts bezahlen. Dienstag und
Donnerstag trainieren 4 Gruppen zu je 15 Kinder und am Samstag findet dann die Umsetzung des Trainings in zwei Matches statt.
Wir versorgen derzeit 60 Kinder und es stehen noch sehr viele auf der Warteliste. Es ist eine richtige
Fußballbegeisterung ausgebrochen. Die Maßnahme läuft in Belém seit 12.03.2007.
Fußball hat eine große Anziehungskraft für Kinder und Jugendliche, die Kinder haben Spaß und können
alles spüren und lernen was man später im Leben braucht (Freude am Spiel, Fleiß ergibt einen Preis,
Selbstwertgefühl, soziale Kompetenzen, Umgang mit Sieg und Niederlage). Sie bekommen hier eine Chance ihre
Fähigkeiten zu zeigen. Eine Leistung erbringen auf die sie stolz sein können. Über Fußball können
wir den Kindern die Hoffnung vermitteln ein Ziel erreichen zu können.
All dies sollte für die
Strassenkinder von Belém genauso möglich sein, wie für jedes andere Kind.
Jeder ist eingeladen sich uns anzuschließen und dieses Projekt "Soligol in Belém" zu unterstützen.
Fotos des Fußballtrainings
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Projektbericht von Daniela Sorino vom 26. Mai 2009:
"... Die Kinder sind Feuer und Flamme! Einige haben noch keine Fussballschuhe, wir müssen dann schauen, wie wir ihnen
welche kaufen können, es gibt auch second-hand... Weiter werden wir für Knieschoner schauen. Garibaldo hat schon
ein paar Sponsoren gefunden, diese werden uns unterstützen können. Bälle haben wir bereits auftreiben
können, es fehlen nun noch die Netze für in die Tore.
... helfen
Nun sind die Einheiten komplett, wir haben pro Einheit 15 Schüler, insgesamt also 60 Kinder. Garibaldo wollte weitere
Kinder aufnehmen, die dann ihr Material selber kaufen müssten und pro Monat R$10 zahlen müssten um das Projekt
mitfinanzieren zu helfen. Ich war aber nicht sehr begeistert von der Idee, weil ich es nicht korrekt finde, wenn wir Kinder
haben, die gratis mitmachen können, und andere für dasselbe zahlen müssen. Ich finde das nicht sehr korrekt
und nicht mehr sozial. Wir müssen halt schauen, wie es so geht. Wir bräuchten eine Hilfe für Garibaldo,
einen Assistenten. Wenn wir ihm R$200 zahlen könnten, wäre das super, fürs erste vielleicht auch nur 100.
... Ich habe Garibaldo gesagt, dass Ihr einen Event plant und wir nun einfach am besten abwarten um zu schauen, was dabei
rauskommt. Ich möchte ihm auch gerne R$400 geben, das wäre ein korrekter Lohn.
... helfen
Ich habe eine Reserveliste an Kinder, die gerne mitmachen würden, aber es hat keine freien Plätze mehr. Wir
werden nun schauen, wer regelmässig mitmacht. Wenn es Kinder gibt, die fehlen, so werden wir sie ermahnen, aber dann
werden sie ihren Platz an ein Kind geben müssen, das in der Reserve ist. Wir wollen den Kindern Disziplin lehren. Ich
habe das ihnen bei der Einschreibung gesagt, und die Eltern haben einen Art Vertrag unterschrieben. Es ist ja sonst nicht
fair, wenn ein Kind wegen Absenz einem anderen den Platz wegnimmt, das regelmässig mitmachen würde."
Daniela Sorino
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